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06.12.18 Neues Verfahren enttarnt krebsfördernden Signalweg bei häufiger kindlicher Hirntumorart

Forscher des "Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ)" fanden in einer gemeinsamen Studie mit Kollegen des Institut Curie (Orsay, Frankreich) und des Universitätsklinikums Düsseldorf einen bislang unbekannten Signalgeber für das Wachstum von Medulloblastomen.

Dazu kombinierten sie in dem vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) geförderten Projekt zwei moderne molekularbiologische Analysemethoden. Mit diesem Kombinationsansatz konnten sie einen neuen Ansatzpunkt für diese bisher schwer therapierbare Untergruppe kindlicher Hirntumoren ausfindig machen.

Das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Medulloblastome sind aufgrund ihres schnellen und aggressiven Wachstums oft besonders schwer zu behandeln. Anhand molekularbiologischer Analysen kann man vier Untergruppen dieser am weitesten verbreiteten kindlichen Hirntumorart unterscheiden. Gerade für Tumoren der sogenannten Gruppe 4, der häufigsten Medulloblastom-Form, sind jedoch bisher keine eindeutigen Merkmale bekannt, die das Tumorwachstum antreiben und daher als therapeutische Angriffspunkte infrage kommen. Durch...


16.11.18 Dr. Wolfgang Hoyer zum W1-Professor in der Biologie ernannt

Heute wurde Prof. Dr. Wolfgang Hoyer von Prorektor Prof. Dr. Peter Westhoff zum W1-Professor für „Chemische Biologie der Proteinaggregation“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ernannt. Der Inhaber eines ERC Consolidator-Grants forscht zu neurodegenerativen Erkrankungen.

Wolfgang Hoyer wurde im Jahr 1975 in Stuttgart geboren. Er studierte Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (Diplom 2000) und Wirtschaftswissenschaften ebendort sowie an der Fernuniversität Hagen (Diplom 2003). Er promovierte im Jahr 2004 am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen mit einer Arbeit zu molekularen Ursachen der Parkinson-Krankheit. Nach Postdocaufenthalten in Göttingen, Göteborg/Schweden, am Forschungszentrum Jülich (FZJ) und in Bochum übernahm er im Jahr 2009 die Leitung einer unabhängigen Nachwuchsforschergruppe am Institut für Physikalische Biologie der HHU und am FZJ-Institute of Complex Systems (ICS-6), Leitung jeweils Prof. Dr. Dieter Willbold.

Prof. Hoyer untersucht in seiner Forschung die molekularen Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen. Im Fokus steht besonders die Bildung von Amyloid-Proteinaggregaten, welche pathologische Merkmale von...


14.11.18 Gute Diagnose und gleich gute Therapie von Immunneuropathien

Polyneuropathien, Erkrankungen mehrerer peripherer Nerven, sind ein häufiges Krankheitsbild nicht nur in der Neurologie, sondern auch in der Allgemeinmedizin. Für die große Gruppe der Neuropathien, die auf eine Autoimmunreaktion des Organismus gegen Bestandteile der peripheren Nerven zurückgehen, gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten. Voraussetzung dafür ist die richtige und möglichst frühzeitige Diagnose.

Patienten wenden sich mit ihren Beschwerden meistens zunächst an den Hausarzt. Sie klagen über Missempfindungen wie Kribbeln und Taubheit oder Bewegungsschwäche und auch Störungen der Darm- und Sexualfunktionen. "Hier ist eine frühzeitige Abklärung der charakteristischen Symptome immens wichtig", sagt Prof. Dr. Hans-Peter Hartung, Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Die häufigsten Ursachen der Neuropathien in unseren Breiten sind Diabetes und Alkohol. Für die große, aber wenig einheitliche Untergruppe der Neuropathien, sogenannte "immunvermittelte Neuropathien", die auf eine Autoimmunreaktion des Organismus gegen Bestandteile des Nervenkabels bzw. seiner isolierenden Hülle, der sog. Myelinscheide, zurückgehen, gibt es gute...


16.10.18 Neuroimaging and the future of brain cartography

Maps of the brain are becoming ever more information-rich, thanks to increasing resolution and versatility of brain imaging methods, write scientists Simon Eickhoff and Sarah Genon from the European Human Brain Project (HBP) in Nature Reviews Neuroscience.

Maps of the brain are becoming ever more information-rich, thanks to increasing resolution and versatility of brain imaging methods, write scientists Simon Eickhoff and Sarah Genon from the European Human Brain Project (HBP) in Nature Reviews Neuroscience.

The human brain is the most complex object we know, with 80-100 billion neurons that form intricate networks, areas and interacting regions. For more than a century, neuroscientists have created ever more detailed maps of the brain to better comprehend the physical architecture that underlies our thoughts, memories and feelings. “This is so called brain parcellation, the effort of identifying distinct partitions in the brain, to describe how it is organised. It is fundamental for understanding the relation between the brain's structure, its normal function and dysfunction in disease”, says Simon Eickhoff, head of the area of Brain and Behaviour at the Institute of Neuroscience and Medicine at...


27.09.18 When the brain is starved of energy

If the supply of oxygen and nutrients to the brain is compromised – for example through a stroke – nerve cells are already irreversibly damaged within a short space of time. The new Research Group “Synapses under stress”, in which scientists from Bochum, Bonn, Düsseldorf, Jülich, Münster and Twente are involved, concentrates on the processes that take place immediately after supply is interrupted. Spokesperson for the project, which has been awarded funds of € 2 million by the German Research Foundation, is neurobiologist Professor Christine Rose from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU).

The brain is the organ with the highest energy consumption per kilogram of body weight. Its function is strictly dependent on a constant supply of oxygen and nutrients. If blood flow to the brain is interrupted for even just a few minutes, this leads to irreversible neuronal damage. The best-known example is a stroke, where a blockage in a brain artery triggers a massive energy shortage of parts of the brain, causing nerve cells to die off and leading to neurological impairments that can sometimes be severe and may lead to disability and even death. In the context of how such brain damage progresses, the phenomenon of...


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