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01.02.19 Erstmalig in Europa: UKD-Neurochirurgen implantieren neuartigen Schmerzschrittmacher gegen chronische Rückenschmerzen

Nach 17 Jahren schmerzfrei: Mediziner des Zentrums für Neuromodulation der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) haben erstmalig in Europa einen neuartigen Schmerzschrittmacher gegen chronische Schmerzen eingesetzt. Der etwa 5,5 cm lange und 4,6 cm breite Schrittmacher passt sich selbstständig an die Bedürfnisse des Patienten an. Eingesetzt wurde der neue Schrittmacher einer 52jährigen Patientin, die seit dem Jahr 2001 unter chronischen Bein- und Rückenschmerzen litt. Zwei Tage nach der Operation konnte sie die Klinik schmerzfrei verlassen.

Susanne Krein hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben: Seit vielen Jahren litt sie unter chronischen Schmerzen in den Beinen und im Rücken. „Immer hatte ich stechende Schmerzen im Rücken, die dann bis in die Beine gezogen ist. Angefangen hat es im Jahr 2011, in den letzten drei Jahren wurde es besonders schlimm“, erzählt sie über ihr tägliches Leben. „Trotz mehrerer Operationen an der Wirbelsäule und verschiedener Therapien mit Medikamenten, kamen die Schmerzen immer wieder. Es hat mich im Privatleben absolut eingeschränkt, und auch meinen Beruf konnte ich nicht mehr so ausüben, wie ich das wollte. So ging es einfach nicht weiter.“

Jeder...


20.12.18 Meistzitiert 2018

Rund 6.000 Wissenschaftler/-innen weltweit werden in der aktuellen Liste von Clarivate Analtytics aufgeführt, davon 4.000 für einzelne Fachgebiete, 2.000 erstmals 2018 in sog. Cross-Field Wissenschaften.

In der Liste der meistzitierten Wissenschaftler 2018 sind aus der Medizinischen Fakultät der HHU wieder Prof. Dr. Simon Eickhoff, Institut für Systemische Neurowissenschaften, Prof. Dr. Hans-Peter Hartung, Klinik für Neurologie, Prof. Dr. Guido Reifenberger, Institut für Neuropathologie, und neu Prof. Dr. Barbara Hoffmann, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, vertreten.

 

Quelle: HHU (Copyright 2018)


13.12.18 DFG fördert Klinische Forschungsgruppe „PhenoTImE“ am DKTK Standort Essen/Düsseldorf

Der Krebsforschungsverbund der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Westdeutschen Tumorzentrum/Universitätsmedizin Essen und des Universitätsklinikums Düsseldorf „PhenoTImE“ wird über die nächsten drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Drei Millionen Euro Fördergelder stellt die DFG der Klinischen Forschungsgruppe „Phänotypische Therapie- und Immunresistenz in Krebs (PhenoTImE)“ über die nächsten drei Jahre für ihre Arbeit an Konzepten zur Tumorplastizität und einhergehender Therapieresistenzentwicklung zur Verfügung. Die Klinische Forschungsgruppe (KFO 337) unter Leitung von Dirk Schadendorf und Alexander Rösch forscht dazu am malignen Melanom und Tumoren des Gehirns und der Bauchspeicheldrüse.

WTZ-Direktor Dirk Schadendorf (KFO Sprecher) erklärt: „Wir entwickeln neue Konzepte zur Tumorplastizität, die alle drei Tumorarten einbeziehen. Damit einhergehend erforschen wir die Entwicklung der Therapieresistenzen und ergründen die ihr zugrunde liegenden Mechanismen.“ Alexander Rösch, Leitender Oberarzt an der Universitätshautklinik Essen und Leiter der KFO, hebt zusätzlich den interdisziplinären Ansatz hervor: „Diese Förderung erlaubt uns im Rahmen eines...


06.12.18 Neues Verfahren enttarnt krebsfördernden Signalweg bei häufiger kindlicher Hirntumorart

Forscher des "Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ)" fanden in einer gemeinsamen Studie mit Kollegen des Institut Curie (Orsay, Frankreich) und des Universitätsklinikums Düsseldorf einen bislang unbekannten Signalgeber für das Wachstum von Medulloblastomen.

Dazu kombinierten sie in dem vom Deutschen Krebskonsortium (DKTK) geförderten Projekt zwei moderne molekularbiologische Analysemethoden. Mit diesem Kombinationsansatz konnten sie einen neuen Ansatzpunkt für diese bisher schwer therapierbare Untergruppe kindlicher Hirntumoren ausfindig machen.

Das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Medulloblastome sind aufgrund ihres schnellen und aggressiven Wachstums oft besonders schwer zu behandeln. Anhand molekularbiologischer Analysen kann man vier Untergruppen dieser am weitesten verbreiteten kindlichen Hirntumorart unterscheiden. Gerade für Tumoren der sogenannten Gruppe 4, der häufigsten Medulloblastom-Form, sind jedoch bisher keine eindeutigen Merkmale bekannt, die das Tumorwachstum antreiben und daher als therapeutische Angriffspunkte infrage kommen. Durch...


16.11.18 Dr. Wolfgang Hoyer zum W1-Professor in der Biologie ernannt

Heute wurde Prof. Dr. Wolfgang Hoyer von Prorektor Prof. Dr. Peter Westhoff zum W1-Professor für „Chemische Biologie der Proteinaggregation“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ernannt. Der Inhaber eines ERC Consolidator-Grants forscht zu neurodegenerativen Erkrankungen.

Wolfgang Hoyer wurde im Jahr 1975 in Stuttgart geboren. Er studierte Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (Diplom 2000) und Wirtschaftswissenschaften ebendort sowie an der Fernuniversität Hagen (Diplom 2003). Er promovierte im Jahr 2004 am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen mit einer Arbeit zu molekularen Ursachen der Parkinson-Krankheit. Nach Postdocaufenthalten in Göttingen, Göteborg/Schweden, am Forschungszentrum Jülich (FZJ) und in Bochum übernahm er im Jahr 2009 die Leitung einer unabhängigen Nachwuchsforschergruppe am Institut für Physikalische Biologie der HHU und am FZJ-Institute of Complex Systems (ICS-6), Leitung jeweils Prof. Dr. Dieter Willbold.

Prof. Hoyer untersucht in seiner Forschung die molekularen Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen. Im Fokus steht besonders die Bildung von Amyloid-Proteinaggregaten, welche pathologische Merkmale von...


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