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03.08.18 Two open PhD Student positions

The Institute of Human Genetics at the Universitätsklinikum Düsseldorf, is a multidisciplinary institute providing a platform that brings physician scientists with basic researchers together to perform competitive basic, disease-oriented research.

The laboratory for centrosome and cytoskeleton biology of the Human Genetics Institute invites applications of bright and motivated individuals for two open positions for doctoral thesis

Two PhD Student positions

The concept of the laboratory is “Identifying the tunable biochemical mechanisms of centrosomes and cilia biogenesis and target them in engineered 3D human tissues for clinical application” For further information, please visit www.centrosome-cilia-lab.com to see our publications and learn more about our research.

The position is available from September 2018. The position is based on the German TV-L salary conditions. The Universitätsklinikum Düsseldorf places strong emphasis on gender equality and seeks to increase the proportional representation of women in this field. Applications from female scientists are especially welcomed; suitably qualified women will be given preferential consideration unless other candidates clearly demonstrate superior...


28.06.18 Überraschende neue Funktionen von zellulären Natrium-Transportwegen im Gehirn entdeckt

Düsseldorfer Neurobiologinnen und -biologen sind an zwei Studien zum Hirnwasser beteiligt. In der einen Studie geht es um die Produktion des Hirnwassers, in der anderen um den Einfluss strömenden Hirnwassers auf die Bildung von Nervenzellen. Beide Studien können sich auf die Behandlung von Erkrankungen des Gehirns auswirken. Die Publikationen erschienen in den renommierten Fachzeitschriften Cell Stem Cell beziehungsweise Nature Communications.

Die Zerebrospinalflüssigkeit - umgangssprachlich das Hirnwasser - hat eine wichtige Rolle im Gehirn. Sie bettet nicht nur das Gehirn ein und federt Bewegungen und Stöße ab, sie transportiert auch Nährstoffe und Signalstoffe und spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem.

In zwei unabhängigen Studien untersuchten internationale Forscherteams unter Beteiligung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) spezielle Aspekte des Hirnwassers. Zusammen mit Kollegen vom Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München fanden sie heraus, dass neuronale Stammzellen auch durch das Vorbeiströmen des Hirnwassers zur Bildung neuer Nervenzellen angeregt werden. Verantwortlich für diesen Effekt ist das Molekül ENaC (epithelialer Natriumkanal). Durch...


27.06.18 Alzheimerforschung: Toxische Proteinklümpchen können eigenen Abbau verhindern

Viele neurodegenerative Erkrankungen wie auch die Alzheimer-Demenz werden durch die Verklumpung von bestimmten Eiweißmolekülen (Proteinen) ausgelöst. Forscherinnen und Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben nun zusammen mit Kollegen aus den USA festgestellt, dass sich die besonders giftigen kleinen Aggregate, die sogenannten Oligomere, gegen ihren eigenen Abbau schützen und somit länger toxisch wirken können. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Chemical Science.

Oligomere sind Aggregate aus wenigen Protein-Molekülen, im Falle der Alzheimer-Demenz beispielsweise des Proteins Amyloid-beta (Aβ). Neben Oligomeren können aus diesen Proteinen auch größere Strukturen entstehen, die Fibrillen und schließlich Plaques, die sich aus Fibrillen bilden. Alle diese Stoffe sind giftig für Nervenzellen. Es ist bekannt, dass die Oligomere am gefährlichsten sind, da sie schon in besonders kleinen Mengen Nervenzellen schädigen oder sogar töten. 

Die Düsseldorfer und Jülicher Forscher um Dr. Wolfgang Hoyer vom HHU-Institut für Physikalische Biologie untersuchten zusammen mit Kollegen von der University of South Florida, wie Oligomere...


03.05.18 Neue Therapieansätze bei Multipler Sklerose (MS) und Amyotropher Lateralsklerose (ALS)

Multiple Sklerose (MS) und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) sind neurodegenerative Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) mit schwerwiegenden Auswirkungen auf betroffene Patienten. Die MS kann mit ausgeprägter Behinderung einhergehen; die ALS führt in der Regel zum Tod. Die Suche nach Ursachen, die einerseits multifokale Entzündung im ZNS bei MS bewirken, andererseits bei der ALS die Zerstörung von Motorneuronen einleiten, ist bislang nicht von Erfolg gekrönt.

Es konnte nun aber eine neue Kategorie von pathogenen Komponenten beschrieben werden, die gegebenenfalls das Potential haben, neue Erklärungs- und Therapieansätze zu liefern. Dabei handelt es sich um sogenannte menschliche endogene Retroviren (HERVs für Human Endogenous Retroviruses), die normalerweise in menschlichen Genomen ruhen und unter bestimmten Umständen aktiviert werden können.

Die aus einer Aktivierung resultierende Produktion von viralen Hüllproteinen aus HERV-W und HERV-K scheint pathophysiologische Prozesse zu initiieren, die zur Ausbildung von MS bzw. ALS führen. Die jüngsten Erkenntnisse zum Thema HERVs und neurologische Erkrankungen sind nun in einem neuen Übersichtsartikel im renommierten Journal Trends in...


23.03.18 Wirkstoffkandidat gegen Alzheimer-Krankheit geht in die „Klinische Phase-I-Studie"

Ein erster Meilenstein auf dem Weg in die Anwendung ist erreicht: Der Wirkstoffkandidat PRI-002 zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit hat die Zulassung für die „Klinische Phase-I-Studie“ erhalten. An einer unabhängigen Klinik und unter strengen Auflagen wird das potenzielle Alzheimer-Medikament nun zunächst auf seine Sicherheit im Menschen geprüft. Entwickelt wurde der Wirkstoff am Forschungszentrum Jülich (FZJ) und der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf (HHU). Im September 2017 gründete sich die Priavoid GmbH aus dem Forschungszentrum Jülich aus, um den Wirkstoff in Richtung Marktreife zu führen.

Prof. Dr. Dieter Willbold, Gründer der Priavoid GmbH und Leiter des Instituts für Physikalische Biologie der HHU sowie Direktor des Jülicher Instituts für Strukturbiochemie sagt: „Dieser Schritt ist nicht nur spannend, sondern auch anspannend. Denn erst die klinische Studie wird zeigen, ob es nicht doch unerwartete Nebenwirkungen im Menschen gibt. Sind wir hier auf der sicheren Seite, kommt erst der nächste Schritt, bei dem sich zeigen muss, ob die Substanz im Mensch gegen Alzheimer wirkt."

Bereits vor der klinischen Phase-I wurde der Wirkstoff umfangreich getestet. „Die erforderlichen...


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