News


05.09.20 SARS-CoV-2 kann das Zentrale Nervensystem befallen

Das Wissen über die Erkrankung COVID-19, die sich generell als Atemwegserkrankung zeigt, wächst stetig mit dem Verlauf der Pandemie dank weltweiter Forschung. Zunächst unerwartet, informieren klinische Berichte auch von neurologischen Symptomen, die nahelegen, dass SARS-CoV-2 auch das Zentrale Nervensystem (ZNS) schädigen kann.

In einer begutachteten Publikation in The EMBO Journal (2.9.2020) zeigt ein Forschungsteam um Prof. Jay Gopalakrishnan, Institut für Humangenetik, und Prof. Dr. Heiner Schaal, Institut für Virologie, beide Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) zusammen mit Wissenschaftler/innen aus Paris, Köln, Münster und Bonn, dass ein Isolat des Virus einen dreidimensionalen Organoiden des menschlichen Gehirns befällt, nachdem der Organoid dem Virus zwei Tage lange ausgesetzt war.

Das Laboratory for Centrosome and Cytoskeleton Biology des Instituts für Humangenetik, geleitet von Prof. Gopalakrishnan, entwickelt solche Hirn-Organoide, die man sich als „Mini-Hirn in der Petrischale“ vorstellen muss. Sie dienen als Modelle für die menschliche Hirnentwicklung, die Entwicklung von Tumoren und Entwicklungsstörungen.

Das Forscherteam erläutert in der Publikation, dass SARS-CoV-2 die Zellkörper von...


02.08.20 The brain needs energy: but how?

In a review article study currently published in the journal Nature Review Drug Discovery, an international team of authors led by Stephen C. Cunnane with the participation of Prof. Dr. Bill Martin, Institute for Molecular Evolution, Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and Prof. Dr. Alessandro Prigione, Department of General Pediatrics, Neonatology, and Pediatric Cardiology, University Clinic Düsseldorf (UKD), examined research approaches aimed at preventing of neurodegenerative diseases by focusing on strategies improving cellular energy function.

A balanced production and consumption of cellular energy is crucial for organismal life. The need for energy is particularly important for tissues with high activity, like the brain. The human brain represents only around 2% of the body, but it needs 20% of the total body energy.

When this balance is disrupted, the function of the brain is impaired and diseases can occur. This is the case of rare genetic mitochondrial diseases that occur in children. However, this balance can also slowly deteriorate upon aging. Defective neuronal energy function may be particularly detrimental for progressive neurodegenerative diseases, like Alzheimer’s disease and...


01.08.20 Das Gehirn braucht Energie – aber wie?

Dem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Energieproduktion und -verbrauch des menschlichen Gehirngewebes kommt eine Schlüsselrolle zu, um die Entwicklung altersabhängiger neurodegenerativer Erkrankungen, wie etwa der Alzheimer'schen Krankheit, verzögern oder verhindern zu können.

In einer Übersichtsstudie über Forschungsansätze, die sich mit der Vorbeugung neurodegenerativer Erkrankungen beschäftigen, hat ein Autorenteam um Stephen C. Cunnane und mit Beteiligung von Prof. Dr. Bill Martin, Institut für Molekulare Evolution, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie Prof. Dr. Alessandro Prigione, Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, aktuell in der Fachzeitschrift Nature Review Drug Discovery veröffentlich, unterschiedliche Ansätze untersucht: Dem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Energieproduktion und -verbrauch des menschlichen Gehirngewebes kommt eine Schlüsselrolle zu, um die Entwicklung altersabhängiger neurodegenerativer Erkrankungen, wie etwa der Alzheimerschen  Krankheit, verzögern oder verhindern zu können.

Vom Einzeller bis zum Menschen, alle Lebewesen brauchen Energie. Die Energieversorgung ist besonders bedeutend für Gewebe mit...


15.07.20 DFG: Neues toxikologisches Graduiertenkolleg an der HHU

Krankhaft verklumpte Eiweiße sind für eine Reihe von Erkrankungen charakteristisch. Dazu zählen unter anderem Alzheimer, Parkinson und der verbreitete Typ-2-Diabetes. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich (FZJ), der Heinrich-Heine-Universität Wie antworten menschliche Stammzellen und Vorläuferzellen mit Stammzelleigenschaften auf Schäden durch chemische Stoffe, die Änderungen im genetischen Material auslösen? Diese Frage erforscht das neue Graduiertenkolleg (GRK) „Einfluss von Genotoxinen auf die Differenzierungseffizienz muriner und humaner Stamm- und Progenitorzellen sowie die Funktionalität von daraus abgeleiteten differenzierten Zelltypen“.

Die Forscherinnen und Forscher wollen sowohl die unmittelbare Reaktion der Zellen auf giftige Substanzen untersuchen als auch, inwieweit ein Giftstoff die Entwicklung der Tochterzellen langfristig beeinträchtigt. Sprecher ist Professor Dr. Gerhard Fritz, Institut für Toxikologie, stellv. Sprecher ist Prof. Dr. James Adjaye, Institut für Stammzellforschung und Regenerative Medizin. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das neue Graduiertenkolleg (GRK) 2578 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ab Januar 2021 für zunächst viereinhalb...


15.07.20 Verleihung des Ulrich-Hadding-Forschungspreises 2020 an Dr. Arun Kondadi und Dr. Arul Mariappan

Am Dienstag, den 14. Juli, erhielten Dr. Arun Kondadi, Institut für Biochemie und Molekularbiologie I, und Dr. Arul Mariappan, Institut für Humangenetik den Ulrich-Hadding-Forschungspreis 2020 des BMFZ.

Das Biologisch-Medizinische-Forschungszentrum (BMFZ) der HHU vergibt den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis jährlich an besonders exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen im fortgeschrittenen Post-Doktorandenstadium noch vor der Habilitation aus den Arbeitsgruppen der BMFZ-Mitglieder. Die beiden Preisträger zeichnen sich durch großes Talent und hohe Motivation aus, so die Gutachter. Die Preisvergabe sei als Anerkennung und weitere Ermutigung für ihre wissenschaftlichen Karrieren zu verstehen.

Dr. Arun Kondadi aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Andreas Reichert erhielt die Auszeichnung für seine herausragende Forschung an den molekularen Mechanismen der Cristae-Bildung in Mitochondrien von Säugerzellen. Cristae sind Einstülpungen der inneren Mitochondrienmembran, die der Oberflächenvergrößerung dienen und an denen die Atmungskette lokalisiert ist. Er konnte zeigen, dass sich Cristae innerhalb von Sekunden kontinuierlich verändern. Auf Grundlage zahlreicher Experimente entwickelte Dr. Kondadi ein...


Treffer 1 bis 5 von 144

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenNeuroscience Network Düsseldorf